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Vorstellungsgespräch – Was ziehe ich an?

Dienstag, Januar 17th, 2012

© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Wenn auf der Karriereleiter eine Stufe weiter nach oben geklettert werden soll und ein Bewerbungsgespräch bevorsteht, macht sich ein jeder besonders Gedanken um die Frage “Was soll ich anziehen?”. Denn bei solchen Gelegenheiten gilt noch viel mehr als in anderen Bereichen, der erste Eindruck zählt. Dieser soll auf den ersten Blick möglichst Aufschluss über Persönlichkeit, Auftreten und Kompetenzen geben.

Bei den Personalverantwortlichen können sich schon innerhalb der ersten Sekunden entscheidende Eindrücke darüber einstellen, ob der betreffende Bewerber in die Firma passt und selbige auch entsprechen repräsentieren kann. Dieser Moment kann also entscheidend für Erfolg oder Misserfolg eines Bewerbungsgespräches sein.

Deshalb ist das Wichtigste zunächst, dass man sauber und gepflegt zum Vorstellungsgespräch erscheint. Das gilt genauso für Kleider und Schuhe. Hierbei ist es von Bedeutung, das Outfit auch der entsprechenden Branche anzupassen, in der man sich bewegt und bewirbt. So legen Banken und Versicherungen natürlich besonderen Wert auf eine seriöse Erscheinung, während man in kreativen Berufen mit Anzug und Krawatte schnell auf Abneigung stoßen kann. Vor allem sollten sich die gewählten Kleider nicht zu sehr von der beruflichen Alltagskleidung unterscheiden. Auffälliger Schmuck sollte vermieden und Tattoos und Piercings bei Bedarf entsprechend verdeckt werden.

Zwar ist von einem legeren Freizeitoutfit abzusehen, doch spielt der Wohlfühlfaktor auch eine entscheidende Rolle, um gut auftreten zu können. Die Damen unter den Bewerbern sollten sich mit dem Einsatz ihrer weiblichen Reize eher zurückhalten. Kostüm, Hosenanzug oder andere Kombinationen statt eines Minirocks, nicht zu hohe Absätze und dezentes Parfum und Make-Up. Männer sind mit Hemd und Hose oder komplettem Anzug meist gut beraten, wobei auch hier auf eher gedeckte Farben gesetzt werden sollte. Für beide gilt natürlich, dass beim ersten Eindruck nicht nur die Kleiderwahl, sondern auch ein nettes Lächeln Wirkung zeigt.

So kommen sie am besten durchs Vorstellungsgespräch

Freitag, November 11th, 2011

Vorstellungsgespräch © drubig-photo - Fotolia.com

Vorstellungsgespräch © drubig-photo - Fotolia.com

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, hat schon die erste Hürde des Bewerbungsverfahrens hinter sich gebracht und hat berechtigen Grund zur Freude. Doch der Weg zum Traumjob ist deshalb noch lange nicht gemeistert und die Hände dürfen jetzt auf keinen Fall in den Schoß gelegt werden, denn beim Vorstellungsgespräch gibt es so manches zu beachten. 

Liegen mehrere Zusagen für Gespräche vor, ist es ratsam sich das Unternehmen auszusuchen, das für ihren zukünftigen Wunscharbeitsplatz vom wengisten Interesse ist. Auch beim Vorstellungsgespräch dient die Routine, die man in bereits getätigten Gesprächen gesammelt hat, als Sicherheit und Mittel mit Lampenfieber besser umzugehen.

Während des Vorstellungsgespräch trifft der Bewerber auf Mitglieder der Personalabteilung, die meist speziell für solche Situationen geschult wurden. Die Standardsituation wird durch die Begrüßung und Vorstellung von seiten des Personalers eröffnet. Während des Gesprächs wird der Gesprächsleiter das Unternehmen und die Stellenausschreibung genauer vorestellen und der Bewerbende erhält dann Zeit für eine Selbstpräsentation. In einer anschließenden beidseitigen Fragerunde wird der Bewerber genauer abgeklopft, um dann verabschiedet zu werden. 

Wichtig ist vor Allem vor dem Gespräch detailierte Informationen zu Aufbau und Struktur des Unternehmens zu sammeln, um auf eventuelle Nachfragen gut vorbereitet zu sein. Diese Informationen sind heutzutage meist leicht online über die Webpräsenz des Unternehmens zugänglich. Inhaltlich sollte man darauf vorbereitet sein eine möglichst präzise Beschreibung seines Werdeganges in mündlicher Form präsentieren zu können. Durch Rollenspiele vor Freunden oder Familie kann auch hier Routine eingeübt werden. 

Die Kleidung sollte adäquat an das gewünschte Unternehmen angepasst werden. Gerade bei Bewerbungen in der Kreativbranche wäre eine volle Anzugsmontur eher unpassend, während in Banken immer noch wert auf traditionelle Kleidung gelegt wird. 

Desweitern sollte man nicht vergessen die wichtigsten Unterlagen, die meist schon in der Einladung zum Gespräch benannt werden zum Gesprächstermin mitzubringen. Pünktlichkeit ist natürlich von immenser Wichtigkeit. Eventuelle Ausfälle öffentlicher Verkehrsmittel sollten schon von langer Hand in den Zeitplan mit einkalkuliert werden. 

Wie verhalte ich mich bei einem Vorstellungsgespräch?

Sonntag, April 3rd, 2011

Bewerbungsgespräch, Foto: berwis / pixelio.de

Die wenigsten mögen wahrscheinlich die Situation in einem Bewerbungsgespräch zu sitzen. Man ist nervös, denn man weiß nicht was einen erwartet und möchte beim potentiellen Arbeitgeber positiv auffallen.

Sich jedoch zu verstellen und geschniegelt und gebügelt, wie man sonst nie im Leben auftritt, zum ersten Gespräch zu erscheinen bringt oft nicht viel. Sicher, bewirbt man sich für eine Stelle, für die eine derartige äußere Erscheinung von Nöten ist, dann schon. Doch am besten beraten ist man immernoch, wenn man sich natürlich verhält und auch so anzieht. Denn angenommen man kriegt den Job, wird man ja zu seiner Arbeit auch in seiner alltäglichen Garderobe erscheinen.

Damit wären wir auch schon beim Verhalten. Versuche sich überkandidelt auszudrücken, können nach hinten losgehen. Was nicht heißt, dass man zu umgangssprachlich werden soll. Ist man höflich, offen und drückt man sich mit Bedacht aus, hat man schonmal gute Karten ansprechend aufzutreten. Man sollte dem Gegenüber jedoch nicht zu viel offenbaren. Es gilt Fragen zu beantworten, aber sich nicht so lange in Ausführungen zu verstricken, sodass man die Fragestellung am Ende schon wieder vergessen hat.

Weiter ist es wichtig selbstreflektierende Antworten nicht zu extrem ausfallen zu lassen. Weder soll man sich selbst lobhudeln, noch sich runtermachen.