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Jobsuche: Profil des Arbeitgebers auf Facebook

Freitag, Dezember 2nd, 2011
© kebox - Fotolia.com

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Soziale Netzwerke sind nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch für Berufliches können sie sich als dienlich erweisen. Arbeitssuchende schauen sich zum Beispiel die Facebook-Seiten an und können sich so ein Bild von dem jeweiligen Unternehmen verschaffen: wie es sich im Web präsentiert und ob auch Mitarbeitende über die Internetseiten kommunizieren kann eine Firma attraktiver machen. Vor allem größere Unternehmen und Konzerne nutzen das Social Networking gezielt, um junge Fachkräfte für sich zu interessieren. Manche produzieren sogar kurze oder auch längere Videos, welche dann auf Youtube oder ähnlichen Seiten aufgerufen werden können. Dabei zeigen sie sich oft kreativ: rappende Auszubildende sind da keine Besonderheit.

Allerdings kann virales Marketing für die Unternehmen auch zu einer Falle werden, wenn die Videos nicht glaubwürdig aussehen oder einfach nicht zum Image der Firma passen. Dann verbreiten sie sich oft als Lachnummer im Internet, als dass sie tatsächlich junge Fachkräfte anziehen. Erfolgreicher sind Videos und andere Posts im Internet, die reale Situationen mit echten Mitarbeiter_innen zeigen und wenn Mitarbeiter_innen und auch Praktikant_innen das Unternehmen bewerten können.

Einer Studien der Wiesbaden Business School stellte fest, dass zwar ein Drittel der befragten Absolvent_innen die Social-Network-Auftritte der Unternehmen wahrnimmt und sie auch danach bewertet, allerdings wollen sie beispielsweise Facebook doch lieber für den privaten Gebrauch nutzen und nicht ständig Pressemitteilungen zugeschickt bekommen.

In Fachforen sind genauere Informationen über die Unternehmen zu finden und Studierende und Absolvent_innen können dort gezielt nach Informationen und Gesprächspartnern suchen und fragen. Social networking ist also durchaus sinnvoll für Arbeitgeber, es sollte aber auch passen und authentisch wirken.