
Lernen für den Abschluss, Foto: f3tch_flickr
Die meisten Schüler die das Abitur erreicht haben wollen anschließend eine Universität oder Fachhochschule besuchen um dann zu studieren und auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Qualifikation vorweisen zu können. So werde die Unis immer beliebter und haben von Jahr zu Jahr mit größeren Bewerberzahlen zu kämpfen.
Außerdem ist seit einigen Jahren gerade was die Abschlüsse betrifft eine großer Unterschied zu merken. So kann man zwar in verschiedenen Städten das gleiche studieren, jedoch nicht immer unbedingt mit dem gleichen Abschluss.
So gibt es unter anderem das Diplom. Dies hat meistens eine Regelstudienzeit von 8-10 Semester und ist durch ein Grundstudium und ein Hauptstudium gestaffelt. Dabei ist für das Hauptstudium ein Vordiplom Bedingung. Wenn der Student diese Studienart erfolgreich beendet erhält ein Diplomzeugnis. Kennzeichnend für diese Art von Studium ist außerdem, dass es zwischendurch keinerlei Prüfungen gibt, sondern sich dies ausschließlich auf das Vordiplom und die Diplomarbeit konzentriert.
Eine weitere Variante ist das Magister Artium. Bei diesem ist es auch so, dass man ein Grund- und ein Hauptstudium unterscheidet. Dabei gibt es dieses jedoch nur an Universitäten und kann nur in geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fächern erworben werden. Kennzeichnend hierfür ist vor allem die freie Gestaltung des Stundenplans, da man an keinen vorgegeben gebunden ist und am Ende eine Magisterarbeit abgeben und diverse Prüfungen bestehen muss.
Die neuste Variante ist der Bachelor bzw. Master. So löst dieser nach und nach die veralteten Studiengänge Diplom und Magister ab, damit ein vereinheitlichtes System in Deutschland und der EU herrscht. Dies ermöglich Studenten einen leichteren Wechsel zwischen Universitäten ohne bereits absolvierte Prüfungen umsonst abgelegt zu haben. Nachteil der ganzen Sache ist, dass der Stoff ziemlich straff ist und man auch nicht viele Wahlmöglichkeiten bezüglich der Seminare hat, sodass es sehr an die Schulzeit erinnert.
Eine letzte Möglichkeit ist das Staatsexamen. Bei dem ist es so, dass am Ende ein Prüfungskommission vom Staat (und nicht von der Universität) gestellt wird. Dies hat mit der hohen Verantwortung zu tun die bei den absolvierten Studiengängen liegt, wie etwa bei Richtern, Lehrern oder Ärzten.







