
Meisterbrief, Foto: pischty hufnagel_flickr
Soll ich nach meiner Ausbildung noch einen “Meister” dranhängen? Lohnt sich der Aufwand? Fragen, die sich der ein oder andere nach Abschluss seiner Berufsausbildung stellen mag.
Die Meisterprüfung setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen: Theorie und Praxis, Betriebswirtschaft, Recht, kaufmännische Lehre sowie Berufs- und Arbeitspädagogik. Kenntnisse in diesen Bereichen sind Säulen für eine stabile Existenz und bieten die Chance auf Aufstieg und Führungsverantwortung. Außerdem ist der Meisterbrief auch ein sicheres Fundament für eine angestrebte Selbstständigkeit.
Als Meister gelten Sie als Experte in Ihrem Fachgebiet und sind als solcher auch zur Ausbildung von Lehrlingen berechtigt. International genießt ein Meisterbrief hohes Ansehen und seine Inhaber sind weltweit gefragte Arbeitskräfte. Aber es gibt auch noch weitere Vorteile, die für die Ablegung einer Meisterprüfung sprechen: Wer will, kann im Anschluss an einer Hochschule oder Fachhochschule studieren – auch ohne Abitur. Denn seit 1995 stehen die Hochschulen auch Studenten offen, die eine Berufsausbildung und mindestens zwei bzw. drei Jahre Berufspraxis vorweisen können – mit Meisterabschluss geht ein fachgebundenes Fachhochschulstudium oder das Studium der BWL sogar ohne weitere Hürden. Gründe gibt es also genug!


