Ratgeber Ausbildung & Beruf

Tipps und Fragen zum Berufseinstieg

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Nach der Ausbildung weiter zum Meisterbrief?

Mittwoch, Mai 25th, 2011

Meisterbrief, Foto: pischty hufnagel_flickr

Soll ich nach meiner Ausbildung noch einen “Meister” dranhängen? Lohnt sich der Aufwand? Fragen, die sich der ein oder andere nach Abschluss seiner Berufsausbildung stellen mag.

Die Meisterprüfung setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen: Theorie und Praxis, Betriebswirtschaft, Recht, kaufmännische Lehre sowie Berufs- und Arbeitspädagogik. Kenntnisse in diesen Bereichen sind Säulen für eine stabile Existenz und bieten die Chance auf Aufstieg und Führungsverantwortung. Außerdem ist der Meisterbrief auch ein sicheres Fundament für eine angestrebte Selbstständigkeit.

Als Meister gelten Sie als Experte in Ihrem Fachgebiet und sind als solcher auch zur Ausbildung von Lehrlingen berechtigt. International genießt ein Meisterbrief hohes Ansehen und seine Inhaber sind weltweit gefragte Arbeitskräfte. Aber es gibt auch noch weitere Vorteile, die für die Ablegung einer Meisterprüfung sprechen: Wer will, kann im Anschluss an einer Hochschule oder Fachhochschule studieren – auch ohne Abitur. Denn seit 1995 stehen die Hochschulen auch Studenten offen, die eine Berufsausbildung und mindestens zwei bzw. drei Jahre Berufspraxis vorweisen können – mit Meisterabschluss geht ein fachgebundenes Fachhochschulstudium oder das Studium der BWL sogar ohne weitere Hürden. Gründe gibt es also genug!

Nach der Ausbildung arbeitslos?

Mittwoch, April 6th, 2011

Fragezeichen, Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Die letzten Prüfungen sind geschafft, eventuelle Gesellenstücke fertig. Wenn das Berufszeugnis erst einmal in der Tasche ist, kann eventuell die Arbeitslosigkeit auf den Absolventen warten. Viele Firmen können sich eine Übernahme ihres fertig ausgebildeten Lehrlings nicht leisten, oder das Verhältnis war so schlecht, dass eine Weiterarbeit von beiden Seiten nicht gewünscht wird.

Ist einer dieser Fälle aufgetreten, ist es wichtig sich bei dem zuständigen Arbeitsamt arbeitslos zu melden, nur so bekommt man die finanzielle Unterstützung vom Staat. Auch wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt immer noch schwierig ist, gehen die Arbeitslosenzahlen etwas zurück, was auch den Jugendlichen zu gute kommt. Dennoch kann es passieren, dass viele Bewerbungen unerfolgreich bleiben. Die Frustrationsrate ist dabei hoch, deshalb sollte man bereit sein Kompromisse einzugehen und vielleicht erstmal eine Stelle annehmen, die nicht in das Bild des Traumjobs passt.Zeitarbeit kann zum Beispiel eine Alternative darstellen.

Jeder Auszubildende, der eine duale Ausbildung absolviert hat, hat während dieser Zeit Beiträge an die Arbeitslosenversicherung gezahlt. Deshalb stehen ihnen 12 Monate lang das Arbeitslosengeld 1 zu. Enthalten sind dabei auch Krankenkassenbeiträge und Rentenbeiträge.

Eine Alternative,wenn die Jobsuche nicht erfolgreich ist, kann eine Weiterbildung sein. Das kann eine Berufsschule sein oder ein Studium, wenn die erforderlichen Qualifikationen gegeben sind.