Ratgeber Ausbildung & Beruf

Tipps und Fragen zum Berufseinstieg

Archive for the ‘Ausbildung & Lehre’ Category

Neue Lehrstellenbörse der IHK

Donnerstag, Februar 16th, 2012
© Gina Sanders - Fotolia.com

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Die deutsche Wirtschaft sieht längst wieder Licht am Ende des Tunnels. Trotz- Finanz-, Euro- und Wirtschaftskrise können sich die Industrie und Dienstleister nicht über eine verkümmerte Auftragslage beschweren. Diese Entwicklungen wirken sich durchweg positiv auf den Ausbildungsmarkt aus. Derzeit gibt es deutschlandweit sogar einen Überschuss an Lehrstellen.

Laut Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin gab es im Juni 2011 rund 50.000 unbesetzte Lehrstellen. Doch wie kommt die Arbeit an den Mann, wie soll der Bewerber bei einem deratigen Überangebot noch die Übersicht bewahren? Denn ein einheitliches System deutscher Ausbildungen fehlt bislang. Die neue Online-Stellenbörse der IHK soll dieser Problematik nun Abhilfe schaffen. Der Start der Homepage ist auf den 22. Februar datiert. Sie soll es Suchenden sowohl ermöglichen ihre Berufswünsche zu inserieren, als auch Zugriff auf den nationalen Stellenmarkt zu erhalten. Wer möchte, kann sich ein eigenes Profil anlegen und wird dann eventuell von potentiellen Arbeitgebern kontaktiert.

Strukturelle Probleme einzelner Regionen machen es in bestimmten Berufssparten besonders schwer, Bewerber und ausbildende Betriebe auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Bis zu 80 verschiedene Portale für Ausbildungssuchende gibt es bislang in Deutschland. Dass Bewerber bei diesem Durcheinander die Übersicht verlieren, liegt auf der Hand. Die Teilnahme an der nationalen Stellenbörse ist bislang allerdings freiwillig.

Die Handelskammer rät Ausbidldungssuchenden zu einer unbedingten Mobilität. Gerade in beliebten Ausbildungsberufen, wie beim Mechatroniker muss unter Umständen ein Umzug in eine andere Region in Kauf genommen werden. 

Der als strukturschwach verrufene Osten Deutschlands bietet entgegen der vielen Vorurteile durchaus berufliche Chancen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung in der ehemaligen Hauptstadt Bonn geht davon aus, dass es in den neuen Bundesländern auch dieses Jahr wieder mehr freie Stellen als Bewerber geben wird. 

Lehrlinge gesucht!

Montag, Februar 6th, 2012

Auszubildende © Kurhan - Fotolia.com

Auszubildende © Kurhan - Fotolia.com

Immer mehr Ausbildungsstellen bleiben in Deutschland unbesetzt. So beliefen sich die unbesetzten Ausbildungsleerstellen im letzten Jahr auf 75.000. Grund dafür ist, dass immer weniger Schüler sich als geeignet erweisen, den Anforderungen einer Fachausbildung in den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel und Handwerk zu entsprechen. DIHL-Hauptgeschäftsführer  Martin Wansleben betont den Ernst der Lage. Laut Pisa sei jeder 5. Schulabgänger nicht für eine Ausbildung geeignet. Nun muss reagiert werden.

Mittlerweile überlegen schon einzelne Betriebe bereits innerhalb der Schulausbildung zusätzlich Kurse zu den eigentlichen Unterrichtsstunden anzubieten, um potenziellen Ausbildungsbewerben bereits frühzeitig den Weg zu den Anforderungen einer Ausbildung zu ebnen. So würden Partnerschaften zwischen Betrieben und Schulen entstehend, die einen unmittelbaren Übergang von der Schule in die Ausbildung ermöglichen sollen. Es gab bereits derartige Förderprogramm, die sogar mit bis zu 3,5 Mrd. Euro subventioniert wurden. Allerdings schwebt der Bundesregierung eine zielgenauere Förderung vor und will somit die Zusammenarbeit zwischen Aubildungsstätte und Schulen weiter ausbauen. Allerdings bleibt die Frage offen, woran es liegt, dass kaum noch Schüler überhaupt in der Lage sind, den nicht besonders hohen Anforderungen überhaupt zu entsprechen.

Schule und Bildung stehen längst nicht mehr an erster Stelle für die Jugendlichen.Es ist eine generelle Senkung der Bildung deutlich erkennbar, die zur Folge haben wird, dass nicht nur einige junge Leute auf der Strecke bleiben werden, sondern auch, dass die Ausbildungsbetriebe nicht ideal ausgelastet werden können, was zusätzliche wirtschaftliche Auswirkungen haben wird. Die Gesellschaft muss nicht nur den unvermittelten Schulabgänger tragen, sondern unter Umständen auch über weitere Subventionierungen die Betriebe, da diese nicht lukrativ genug wirtschaften können. Am Ende bleibt die Frage offen, ob nicht bereits die Schulen und die Eltern versagt haben und in wieweit es realistisch ist, dass man diesen Fehler im Nachhinein noch über Förderungsprogramme ausbessern kann.

Vorstellungsgespräch – Was ziehe ich an?

Dienstag, Januar 17th, 2012

© Robert Kneschke - Fotolia.com

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Wenn auf der Karriereleiter eine Stufe weiter nach oben geklettert werden soll und ein Bewerbungsgespräch bevorsteht, macht sich ein jeder besonders Gedanken um die Frage “Was soll ich anziehen?”. Denn bei solchen Gelegenheiten gilt noch viel mehr als in anderen Bereichen, der erste Eindruck zählt. Dieser soll auf den ersten Blick möglichst Aufschluss über Persönlichkeit, Auftreten und Kompetenzen geben.

Bei den Personalverantwortlichen können sich schon innerhalb der ersten Sekunden entscheidende Eindrücke darüber einstellen, ob der betreffende Bewerber in die Firma passt und selbige auch entsprechen repräsentieren kann. Dieser Moment kann also entscheidend für Erfolg oder Misserfolg eines Bewerbungsgespräches sein.

Deshalb ist das Wichtigste zunächst, dass man sauber und gepflegt zum Vorstellungsgespräch erscheint. Das gilt genauso für Kleider und Schuhe. Hierbei ist es von Bedeutung, das Outfit auch der entsprechenden Branche anzupassen, in der man sich bewegt und bewirbt. So legen Banken und Versicherungen natürlich besonderen Wert auf eine seriöse Erscheinung, während man in kreativen Berufen mit Anzug und Krawatte schnell auf Abneigung stoßen kann. Vor allem sollten sich die gewählten Kleider nicht zu sehr von der beruflichen Alltagskleidung unterscheiden. Auffälliger Schmuck sollte vermieden und Tattoos und Piercings bei Bedarf entsprechend verdeckt werden.

Zwar ist von einem legeren Freizeitoutfit abzusehen, doch spielt der Wohlfühlfaktor auch eine entscheidende Rolle, um gut auftreten zu können. Die Damen unter den Bewerbern sollten sich mit dem Einsatz ihrer weiblichen Reize eher zurückhalten. Kostüm, Hosenanzug oder andere Kombinationen statt eines Minirocks, nicht zu hohe Absätze und dezentes Parfum und Make-Up. Männer sind mit Hemd und Hose oder komplettem Anzug meist gut beraten, wobei auch hier auf eher gedeckte Farben gesetzt werden sollte. Für beide gilt natürlich, dass beim ersten Eindruck nicht nur die Kleiderwahl, sondern auch ein nettes Lächeln Wirkung zeigt.

Gutes Geld im Einzelhandel für Azubis

Freitag, Januar 13th, 2012
© Robert Kneschke - Fotolia.com

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Wie nach jedem vollbrachten Jahr üblich werden Zusammenfassungen über das vergangene Jahr herausgegeben und sollen somit die Möglichkeiten geben, ein Fazit zu ziehen und auch Prognosen für das neue Jahr setzen zu können. So wurde nun auch eine Zusammenfassung darüber herausgegeben, in der sich mit den Ausbildungszweigen beschäftigt wurde. Oder ganz genau gesagt: In der die Ausbildung im Handel als überdurchschnittlich gut dargestellt wird.

So wurde gezeigt, dass Auszubildende im Einzelhandel sehr gut bezahlt werden und über allen anderen Ausbildungsberufen liegen. So verdiente im vergangenen Jahr ein Auszubildender im Westen 781 Euro und im Osten 701 Euro, wenn er im Bereich des Handels oder der Industrie tätig war. So zeigt sich, dass dieses Berufsfeld nicht nur optimale Zukunftschancen mit einem breitgefächerten Berufsangebot und Aufstiegschancen bietet, sondern auch schon in der Ausbildung erstaunlich gut bezahlt wird. Dieser Fingerzeig ist auch sehr wichtig, da dem Einzelhandel für die Zukunft eine immer wichtigere Rolle für die Gesellschaft zugeschrieben wird und gerade in der jungen Generation deswegen um jeden Interessierten gebuhlt werden muss.

Außerdem wird deutlich, dass der Einzelhandel es geschafft, hat im gesamten Deutschland sein Angebot an Ausbildungsplätzen zu erhöhen. So sind dies im Westen immerhin 24,4 % und im Osten 33,2 % mehr im Berufsfeld der Verkäufer/in. So sieht man, dass es sich hier nicht etwa um kleine Zuwächse handelt, sondern diese sich schon in einem höheren Ausmaße befinden. Der Größenumfang wird jedoch erst so richtig deutlich, wenn man dies mit dem gesamten deutschen Wachstum von Ausbildungsplätzen in allen Bereichen vergleicht. Hier konnte der Zuwachs lediglich mit 7,7 Prozent verzeichnet werden und unterstreicht somit umso mehr, wie dominierend gerade der Handel ist.

Lehrlinge gesucht

Montag, Dezember 12th, 2011
© Doc RaBe - Fotolia.com

© Doc RaBe - Fotolia.com

Seit mehreren Jahren bleiben in Deutschland immer mehr Lehrstellen unbesetzt. Das führt zu wachsender Besorgnis bei Unternehmen und Betriebe. 

Während im Jahr 2005 nur 12 Prozent der Unternehmen meldeten, dass sie angebotene Lehrstellen nicht besetzen konnten, waren es im Jahr 2010 schon doppelt so viele. Nach neuesten Hochrechnungen führender Wirtschaftsverbände ist auch für dieses Jahr ein Anstieg zu erwarten: Der Deutsche Industrie und Handelskammertag geht sogar davon aus, dass 2011 gar 75.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben werden. Die Schätzung des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) besagt, dass 11.000 Stellen davon allein dem Handwerk zuzurechnen sind. 

Vertreter deutscher Wirtschaftsverbände bemängeln insbesondere, dass es nicht genügend geeignete und ausbildungswillige Bewerber gebe. Diese Beobachtung wird auch durch die Pisa-Studie untermauert. Der Studie zufolge können 20 Prozent der deutschen Schulabgänger nur auf Grundschulniveau lesen und schreiben. Das entspricht 170.000 Jugendlichen, die nicht ausbildungsreif sind. Für die Betriebe bedeutet das, dass sie ihre Ansprüche an die Bewerber weiter senken müssten. Dabei haben sie jedoch keinen unbegrenzten Spielraum nach unten.

Die Hauptursache jedoch, warum viele Lehrstellen unbesetzt bleiben, ist woanders zu suchen: momentan verlieren Betriebe und Unternehmen eine große Zahl qualifizierter Bewerber an die Universitäten. Viele Jugendliche wollen viel lieber studieren als eine Ausbildung angehen, da sie sich von einem Studium bessere Karrierechancen als bei einer Ausbildung versprechen.  Das Duale System – die Kombination aus betrieblicher und schulischer Ausbildung – wird zunehmend als Ausbildung zweiter Klasse wahrgenommen. Und das hat Konsequenzen: je mehr Studenten es an den Universitäten gibt, desto enger wird es bei der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. 

Für Unternehmen und Betriebe bedeutet das, dass sie intensiver um Nachwuchs werben müssen. Wenn junge Menschen eine Ausbildung als einen Einstieg in die Berufswelt sehen, der weitere Karrieremöglichkeiten nicht versperrt sondern sogar ermöglicht, haben Unternehmen womöglich wieder mehr Lehrlinge. 

Jobsuche: Profil des Arbeitgebers auf Facebook

Freitag, Dezember 2nd, 2011
© kebox - Fotolia.com

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Soziale Netzwerke sind nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch für Berufliches können sie sich als dienlich erweisen. Arbeitssuchende schauen sich zum Beispiel die Facebook-Seiten an und können sich so ein Bild von dem jeweiligen Unternehmen verschaffen: wie es sich im Web präsentiert und ob auch Mitarbeitende über die Internetseiten kommunizieren kann eine Firma attraktiver machen. Vor allem größere Unternehmen und Konzerne nutzen das Social Networking gezielt, um junge Fachkräfte für sich zu interessieren. Manche produzieren sogar kurze oder auch längere Videos, welche dann auf Youtube oder ähnlichen Seiten aufgerufen werden können. Dabei zeigen sie sich oft kreativ: rappende Auszubildende sind da keine Besonderheit.

Allerdings kann virales Marketing für die Unternehmen auch zu einer Falle werden, wenn die Videos nicht glaubwürdig aussehen oder einfach nicht zum Image der Firma passen. Dann verbreiten sie sich oft als Lachnummer im Internet, als dass sie tatsächlich junge Fachkräfte anziehen. Erfolgreicher sind Videos und andere Posts im Internet, die reale Situationen mit echten Mitarbeiter_innen zeigen und wenn Mitarbeiter_innen und auch Praktikant_innen das Unternehmen bewerten können.

Einer Studien der Wiesbaden Business School stellte fest, dass zwar ein Drittel der befragten Absolvent_innen die Social-Network-Auftritte der Unternehmen wahrnimmt und sie auch danach bewertet, allerdings wollen sie beispielsweise Facebook doch lieber für den privaten Gebrauch nutzen und nicht ständig Pressemitteilungen zugeschickt bekommen.

In Fachforen sind genauere Informationen über die Unternehmen zu finden und Studierende und Absolvent_innen können dort gezielt nach Informationen und Gesprächspartnern suchen und fragen. Social networking ist also durchaus sinnvoll für Arbeitgeber, es sollte aber auch passen und authentisch wirken.

Die Ausbildung in Deutschland

Dienstag, Oktober 4th, 2011

In Deutschland gibt es im Vergleich zu anderen Ländern einen besonderen Weg der Ausbildung,  das Konzept nennt sich meist duale Ausbildung, sozusagen die Verbindung von Theorie in der Schule und Praxis im Betrieb.

Absolventen, Foto: michael panse_flickr

Absolventen, Foto: michael panse_flickr

In den anderen Ländern ist e nicht üblich, dass man neben der Arbeit auch noch in die Berufsschule geht. Sie bekommen somit nicht nur betriebliche und praktische Kompetenzen mit auf den Weg gebracht, sondern auch auch theoretische Aspekte in der Ausbildung. Markus Eickhoff, Leiter der Abteilung Ausbildungsberatung und Nachwuchssicherung der Handwerkskammer in Köln, sagt dazu: „”Deutschland geht da einen besonderen Weg”. So bekommen die Jugendlichen viel mehr Fachwissen, als wenn sie nur im Betrieb ihren Beruf lernen.

Dabei ist die Kombination von beidem – Schule und Praxis – nichts Neues. Denn schließlich hat man schon Mittelalter wandte man dieses Konzept für bestimmte Berufsgruppen in Gilden und Zünften an. Seit 1869 gilt die „Berufsschulpflicht“ für alle Arbeiter unter 18 Jahren. Derzeit absolvieren 1,6 Millionen Jugendliche die duale Berufsausbildung. Gerade deswegen weil die meisten erst 15 oder 16 Jahre alt sind, müssen sie an der Berufsschule teilnehmen.

Trotz der guten Kombination zwischen Betrieb und Schule, fanden im letzten Jahr 84.000 Jugendliche keinen passenden Ausbildungsbetrieb und blieben ohne Lehrstelle sitzen. Meist ist das Problem hausgemacht und liegt am nicht-passenden Abschluss, wenn man überhaupt einen hat. Denn mittlerweile sind die Qualifikationen für Berufe gestiegen. Mittlerweile muss ein Kraftfahrzeugmechaniker sich auch mit Elektronik zu tun haben, weil die technische Multifunktionalität auch gestiegen ist.

Meist aber haben viele Jugendliche keinen Schulabschluss gemacht, weil sie es in der Vergangenheit versäumt haben. Besonders oft sind das Jugendliche mit Migrationshintergrund, weil sie in der Schule oft schlechter abschneiden als ihre deutschen Mitschüler. Deswegen gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit seinen Schulabschluss nachzumachen oder aber sich weiter zu qualifizieren. Diese Möglichkeit bietet meist die Agentur für Arbeit an. 


Welche Abschlüsse kann ich an der Uni erzielen?

Donnerstag, September 8th, 2011

Lernen für den Abschluss, Foto: f3tch_flickr

Die meisten Schüler die das Abitur erreicht haben wollen anschließend eine Universität oder Fachhochschule besuchen um dann zu studieren und auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Qualifikation vorweisen zu können. So werde die Unis immer beliebter und haben von Jahr zu Jahr mit größeren Bewerberzahlen zu kämpfen.

Außerdem ist seit einigen Jahren gerade was die Abschlüsse betrifft eine großer Unterschied zu merken. So kann man zwar in verschiedenen Städten das gleiche studieren, jedoch nicht immer unbedingt mit dem gleichen Abschluss.

So gibt es unter anderem das Diplom. Dies hat meistens eine Regelstudienzeit von 8-10 Semester und ist durch ein Grundstudium und ein Hauptstudium gestaffelt. Dabei ist für das Hauptstudium ein Vordiplom Bedingung. Wenn der Student diese Studienart erfolgreich beendet erhält ein Diplomzeugnis. Kennzeichnend für diese Art von Studium ist außerdem, dass es zwischendurch keinerlei Prüfungen gibt, sondern sich dies ausschließlich auf das Vordiplom und die Diplomarbeit konzentriert.

Eine weitere Variante ist das Magister Artium. Bei diesem ist es auch so, dass man ein Grund- und ein Hauptstudium unterscheidet. Dabei gibt es dieses jedoch nur an Universitäten und kann nur in geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fächern erworben werden. Kennzeichnend hierfür ist vor allem die freie Gestaltung des Stundenplans, da man an keinen vorgegeben gebunden ist und am Ende eine Magisterarbeit abgeben und diverse Prüfungen bestehen muss.

Die neuste Variante ist der Bachelor bzw. Master. So löst dieser nach und nach die veralteten Studiengänge Diplom und Magister ab, damit ein vereinheitlichtes System in Deutschland und der EU herrscht. Dies ermöglich Studenten einen leichteren Wechsel zwischen Universitäten ohne bereits absolvierte Prüfungen umsonst abgelegt zu haben. Nachteil der ganzen Sache ist, dass der Stoff ziemlich straff ist und man auch nicht viele Wahlmöglichkeiten bezüglich der Seminare hat, sodass es sehr an die Schulzeit erinnert.

Eine letzte Möglichkeit ist das Staatsexamen. Bei dem ist es so, dass am Ende ein Prüfungskommission vom Staat (und nicht von der Universität) gestellt wird. Dies hat mit der hohen Verantwortung zu tun die bei den absolvierten Studiengängen liegt, wie etwa bei Richtern, Lehrern oder Ärzten.

Die dualen Studiengänge

Mittwoch, August 24th, 2011

In Deutschland wird das Modell der dualen Studiengänger immer populärer, sodass es auch immer Universitäten und Fachhochschulen gibt, diese Möglichkeit anbieten. Um jedoch für sich selbst persönlich den richtigen Studiengang zu wählen, sollte man sich vorerst in der Theorie ein wenig belesen und feststellen welcher vier Typen einem am ehesten zusagt.

Wenn man das Abitur absolviert hat, sollte man sich zwischen dem ausbildungsintegrierenden und dem praxisintegrierenden Studiengang entscheiden. Der berufsintegrierende und der berufsbegleitende Studiengang richtig sich eher an Menschen, die eine berufliche Weiterbildung anstreben.

Beim Ausbildungsintergrierendem dualen Studiengang wird das Studium mit einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf kombiniert. Dort geschieht es, dass die Studienphasen und die Berufsausbildung nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich miteinander verknüpft werden. Somit erhalten die Studenten nicht nur ihren Bachelor als Abschluss, sondern auch noch einen zweiten anerkannten Abschluss, nämlich den sie im Ausbildungsberuf erworben haben. Somit ist bei diesem Studiengang auch immer ein unterschriebener Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen Voraussetzung.

Beim Praxisintegrierenden dualen Studiengang handelt es sich um ein Studium, welches mit längeren Praxisphasen in Unternehmen oder einer beruflichen Teilzeittätigkeit gefüllt wird. Natürlich besteht auch hier zwischen der Praxis und dem Studium ein inhaltlicher Bezug. Um bei solch einem Studiengang immatrikuliert zu werden, bedarf es eines Arbeitsvertrages oder eines Praktikanten- oder Volontariatsvertrag mit einem Unternehmen.

Mit diesen Angeboten soll es Abiturienten ermöglich werden, trotz Studium eine praxisnahe Qualifikation zu erhalten. So ist immer wieder ein Kritikpunkt des normalen Studiums, dass man kaum praktisch in seinen späteren Beruf hineinschaut und somit nicht ausreichend vorbereitet wird. Gegen eine Ausbildung spricht jedoch für die meisten die Tatsache, dass der Beruf den man am Ende ausführen kann, einen recht geringen Stellenwert hat und man mit einer studierten Ausbildung um einiges mehr erreichen kann.

 

Der erste Tag in der Ausbildung

Dienstag, Juli 12th, 2011
Erster Tag der Ausbildung, Foto von ME-Arbeitgeber/flickr.com

Erster Tag der Ausbildung, Foto von ME-Arbeitgeber/flickr.com

Vor allem vor dem ersten Ausbildungstag ist man meist sehr aufgeregt, ist voller Erwartungen und gleichzeitig hat man ein flaues Gefühl im Magen. Das ist nichts unnatürliches denn immerhin kommt ein ganz schöner Schwung an neuen Ein drücken auf einen zu.

Zu Beginn der Ausbildung ist es normal, dass man sich etwas überrollt vorkommt. Immerhin lernt man viele neue Gesichter kennen und blickt auch zum ersten Mal in den beruf hinein den man in den nächsten Monaten erlernen wird. Wichtig ist bei sämtlichen Erklärungen genau zuzuhören, und bei Unsicherheit lieber noch ein Mal nach zu Fragen bevor man doch einen Fehler begeht. Fragen kostet nämlich nichts, und ist auch außerdem nichts störendes. Denn wer Fragen stellt bringt sich ins Gespräch und zeigt außerdem zunehmend Interesse.

Oberste Priorität hat natürlich auch immer die eigene Freundlichkeit und Präsenz. Denn wer nicht freundlich ist und ein in sich eingeschlossenes Erscheinungsbild hat kommt sicher nicht sonderlich gut an.

Wichtig ist wohl auch dass man sich selbst nicht verrückt machen sollte, denn immerhin musste jeder erst einmal seinen Beruf erlernen und ist noch nicht als Profi geboren worden. Deswegen befindet man sich ja auch in der Ausbildung und wird nicht sofort eingestellt. es sollte einfach nur der Fall sein dass man stets eine angemessene Haltung einnimmt und nicht lustlos erscheint, dass macht dann nämlich schnell den Eindruck als ob ob man die Ausbildung gar nicht machen will.

Für den ersten Arbeitstag ist es auf jeden Fall wichtig dass man ein gepflegtes Auftreten an den Tag legt und auch die Arbeitsmaterialien dabei hat die man benötigt. Gut ist auch immer etwas zu schreiben um sich Notizen machen zu können.