Ratgeber Ausbildung & Beruf

Tipps und Fragen zum Berufseinstieg

Gutes Geld im Einzelhandel für Azubis

13.Januar 2012
© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Wie nach jedem vollbrachten Jahr üblich werden Zusammenfassungen über das vergangene Jahr herausgegeben und sollen somit die Möglichkeiten geben, ein Fazit zu ziehen und auch Prognosen für das neue Jahr setzen zu können. So wurde nun auch eine Zusammenfassung darüber herausgegeben, in der sich mit den Ausbildungszweigen beschäftigt wurde. Oder ganz genau gesagt: In der die Ausbildung im Handel als überdurchschnittlich gut dargestellt wird.

So wurde gezeigt, dass Auszubildende im Einzelhandel sehr gut bezahlt werden und über allen anderen Ausbildungsberufen liegen. So verdiente im vergangenen Jahr ein Auszubildender im Westen 781 Euro und im Osten 701 Euro, wenn er im Bereich des Handels oder der Industrie tätig war. So zeigt sich, dass dieses Berufsfeld nicht nur optimale Zukunftschancen mit einem breitgefächerten Berufsangebot und Aufstiegschancen bietet, sondern auch schon in der Ausbildung erstaunlich gut bezahlt wird. Dieser Fingerzeig ist auch sehr wichtig, da dem Einzelhandel für die Zukunft eine immer wichtigere Rolle für die Gesellschaft zugeschrieben wird und gerade in der jungen Generation deswegen um jeden Interessierten gebuhlt werden muss.

Außerdem wird deutlich, dass der Einzelhandel es geschafft, hat im gesamten Deutschland sein Angebot an Ausbildungsplätzen zu erhöhen. So sind dies im Westen immerhin 24,4 % und im Osten 33,2 % mehr im Berufsfeld der Verkäufer/in. So sieht man, dass es sich hier nicht etwa um kleine Zuwächse handelt, sondern diese sich schon in einem höheren Ausmaße befinden. Der Größenumfang wird jedoch erst so richtig deutlich, wenn man dies mit dem gesamten deutschen Wachstum von Ausbildungsplätzen in allen Bereichen vergleicht. Hier konnte der Zuwachs lediglich mit 7,7 Prozent verzeichnet werden und unterstreicht somit umso mehr, wie dominierend gerade der Handel ist.

Lehrlinge gesucht

12.Dezember 2011
© Doc RaBe - Fotolia.com

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Seit mehreren Jahren bleiben in Deutschland immer mehr Lehrstellen unbesetzt. Das führt zu wachsender Besorgnis bei Unternehmen und Betriebe. 

Während im Jahr 2005 nur 12 Prozent der Unternehmen meldeten, dass sie angebotene Lehrstellen nicht besetzen konnten, waren es im Jahr 2010 schon doppelt so viele. Nach neuesten Hochrechnungen führender Wirtschaftsverbände ist auch für dieses Jahr ein Anstieg zu erwarten: Der Deutsche Industrie und Handelskammertag geht sogar davon aus, dass 2011 gar 75.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben werden. Die Schätzung des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) besagt, dass 11.000 Stellen davon allein dem Handwerk zuzurechnen sind. 

Vertreter deutscher Wirtschaftsverbände bemängeln insbesondere, dass es nicht genügend geeignete und ausbildungswillige Bewerber gebe. Diese Beobachtung wird auch durch die Pisa-Studie untermauert. Der Studie zufolge können 20 Prozent der deutschen Schulabgänger nur auf Grundschulniveau lesen und schreiben. Das entspricht 170.000 Jugendlichen, die nicht ausbildungsreif sind. Für die Betriebe bedeutet das, dass sie ihre Ansprüche an die Bewerber weiter senken müssten. Dabei haben sie jedoch keinen unbegrenzten Spielraum nach unten.

Die Hauptursache jedoch, warum viele Lehrstellen unbesetzt bleiben, ist woanders zu suchen: momentan verlieren Betriebe und Unternehmen eine große Zahl qualifizierter Bewerber an die Universitäten. Viele Jugendliche wollen viel lieber studieren als eine Ausbildung angehen, da sie sich von einem Studium bessere Karrierechancen als bei einer Ausbildung versprechen.  Das Duale System – die Kombination aus betrieblicher und schulischer Ausbildung – wird zunehmend als Ausbildung zweiter Klasse wahrgenommen. Und das hat Konsequenzen: je mehr Studenten es an den Universitäten gibt, desto enger wird es bei der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. 

Für Unternehmen und Betriebe bedeutet das, dass sie intensiver um Nachwuchs werben müssen. Wenn junge Menschen eine Ausbildung als einen Einstieg in die Berufswelt sehen, der weitere Karrieremöglichkeiten nicht versperrt sondern sogar ermöglicht, haben Unternehmen womöglich wieder mehr Lehrlinge. 

Jobsuche: Profil des Arbeitgebers auf Facebook

2.Dezember 2011
© kebox - Fotolia.com

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Soziale Netzwerke sind nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken. Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch für Berufliches können sie sich als dienlich erweisen. Arbeitssuchende schauen sich zum Beispiel die Facebook-Seiten an und können sich so ein Bild von dem jeweiligen Unternehmen verschaffen: wie es sich im Web präsentiert und ob auch Mitarbeitende über die Internetseiten kommunizieren kann eine Firma attraktiver machen. Vor allem größere Unternehmen und Konzerne nutzen das Social Networking gezielt, um junge Fachkräfte für sich zu interessieren. Manche produzieren sogar kurze oder auch längere Videos, welche dann auf Youtube oder ähnlichen Seiten aufgerufen werden können. Dabei zeigen sie sich oft kreativ: rappende Auszubildende sind da keine Besonderheit.

Allerdings kann virales Marketing für die Unternehmen auch zu einer Falle werden, wenn die Videos nicht glaubwürdig aussehen oder einfach nicht zum Image der Firma passen. Dann verbreiten sie sich oft als Lachnummer im Internet, als dass sie tatsächlich junge Fachkräfte anziehen. Erfolgreicher sind Videos und andere Posts im Internet, die reale Situationen mit echten Mitarbeiter_innen zeigen und wenn Mitarbeiter_innen und auch Praktikant_innen das Unternehmen bewerten können.

Einer Studien der Wiesbaden Business School stellte fest, dass zwar ein Drittel der befragten Absolvent_innen die Social-Network-Auftritte der Unternehmen wahrnimmt und sie auch danach bewertet, allerdings wollen sie beispielsweise Facebook doch lieber für den privaten Gebrauch nutzen und nicht ständig Pressemitteilungen zugeschickt bekommen.

In Fachforen sind genauere Informationen über die Unternehmen zu finden und Studierende und Absolvent_innen können dort gezielt nach Informationen und Gesprächspartnern suchen und fragen. Social networking ist also durchaus sinnvoll für Arbeitgeber, es sollte aber auch passen und authentisch wirken.

So kommen sie am besten durchs Vorstellungsgespräch

11.November 2011

Vorstellungsgespräch © drubig-photo - Fotolia.com

Vorstellungsgespräch © drubig-photo - Fotolia.com

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, hat schon die erste Hürde des Bewerbungsverfahrens hinter sich gebracht und hat berechtigen Grund zur Freude. Doch der Weg zum Traumjob ist deshalb noch lange nicht gemeistert und die Hände dürfen jetzt auf keinen Fall in den Schoß gelegt werden, denn beim Vorstellungsgespräch gibt es so manches zu beachten. 

Liegen mehrere Zusagen für Gespräche vor, ist es ratsam sich das Unternehmen auszusuchen, das für ihren zukünftigen Wunscharbeitsplatz vom wengisten Interesse ist. Auch beim Vorstellungsgespräch dient die Routine, die man in bereits getätigten Gesprächen gesammelt hat, als Sicherheit und Mittel mit Lampenfieber besser umzugehen.

Während des Vorstellungsgespräch trifft der Bewerber auf Mitglieder der Personalabteilung, die meist speziell für solche Situationen geschult wurden. Die Standardsituation wird durch die Begrüßung und Vorstellung von seiten des Personalers eröffnet. Während des Gesprächs wird der Gesprächsleiter das Unternehmen und die Stellenausschreibung genauer vorestellen und der Bewerbende erhält dann Zeit für eine Selbstpräsentation. In einer anschließenden beidseitigen Fragerunde wird der Bewerber genauer abgeklopft, um dann verabschiedet zu werden. 

Wichtig ist vor Allem vor dem Gespräch detailierte Informationen zu Aufbau und Struktur des Unternehmens zu sammeln, um auf eventuelle Nachfragen gut vorbereitet zu sein. Diese Informationen sind heutzutage meist leicht online über die Webpräsenz des Unternehmens zugänglich. Inhaltlich sollte man darauf vorbereitet sein eine möglichst präzise Beschreibung seines Werdeganges in mündlicher Form präsentieren zu können. Durch Rollenspiele vor Freunden oder Familie kann auch hier Routine eingeübt werden. 

Die Kleidung sollte adäquat an das gewünschte Unternehmen angepasst werden. Gerade bei Bewerbungen in der Kreativbranche wäre eine volle Anzugsmontur eher unpassend, während in Banken immer noch wert auf traditionelle Kleidung gelegt wird. 

Desweitern sollte man nicht vergessen die wichtigsten Unterlagen, die meist schon in der Einladung zum Gespräch benannt werden zum Gesprächstermin mitzubringen. Pünktlichkeit ist natürlich von immenser Wichtigkeit. Eventuelle Ausfälle öffentlicher Verkehrsmittel sollten schon von langer Hand in den Zeitplan mit einkalkuliert werden. 

Die Kampagne ‘Leistungsstark trotz Handicap’

9.November 2011

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Lübeck ging die Arbeitslosigkeit grundsätzlich in den letzen Monaten in Bezug auf das Vorjahr zurück. Dies gilt allerdings nicht für arbeitslose Schwerbehinderte. In dieser Problemgruppe steigt die Arbeitslosenzahl kontinuierlich und liegt momentan bei 13,4 Prozent über dem Vorjahreswert.

Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern sind verpflichet, Stellen in ihrer Belegschaft mit fünf Prozent Schwerbehinderten zu besetzen. Bei Nichteinhaltung ist in der Regel eine Ausgleichszahlung fällig, dennoch sind in Lübeck und Ostholstein bis zu 897 Arbeitsplätze für Schwerbehinderte unbesetzt. Dabei sind 964 schwerbehinderte Menschen in der Region arbeitslos gemeldet. 

Dieser offensichtliche Missstand ist auf mehrere Vorurteile zurückzuführen.

Unternehmer sind zunächst besorgt, durch die Einstellung eines Schwerbehinderten keine längerfristige Personalplanung betreiben zu können, da sie davon ausgehen, dass Menschen mit Behinderungen unkündbar wären. Dabei besteht in den ersten sechs Monaten des Beschäftigungsverhältnisses kein gesonderter Kündigungschutz. Auch danach bleibt der schwerbehinderte Arbeitnehmer mit Zustimmung des Integrationsamtes kündbar. Dieses prüft, ob Möglichkeiten bestehen, um das eingegangene Beschäftigungsverhältnis aufrecht zu erhalten. Bei verhaltensbedingten oder vertragswidrigen Pflichtverletzungen von Seiten des Arbeitnehmers besteht ebenfalls kein gesonderter Kündigungsschutz.

Viele Arbeitgeber haben auch Bedenken wegen der häufigen Fehlzeiten aufgrund Krankheit bei Einstellung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers. Dabei zeigen Studien, dass sich krankheitsbedingte Fehlzeiten von Arbeitnehmern mit Behinderung nicht von der anderer Arbeitnehmer unterscheiden. Im Gegenteil kennen Menschen mit Handicap die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit oft viel besser. 

Desweiteren führen skeptische Arbeitnehmer Bedenken wegen Kosten an, die durch die behindertengerechte Umstellung des Arbeitsplatzes enstehen könnten. Dabei gibt es gerade für solche Maßnahmen viele staatliche Förderungsmittel, die sogar steuerlich abgesetzt werden können. 

Steuerentlastungen für Arbeitnehmer

6.Oktober 2011

Arbeitnehmer dürfen sich freuen, denn sie erhalten bald weitere Steuervereinfachungen vom Staat. Insgesamt soll das neue Steuervereinfachungsgesetz 600 Millionen Euro Entlastung für Familien mit Kindern bringen. Und damit nicht genug – denn auch die jährliche Steuererklärung wird einfacher. Das bedeutet weniger Kopfrechnen und weniger Papierkram. Bedeutet auch: mehr Zeit für die Familie. Vereinfachungen gibt es meist aber wirklich nur für Familien mit Kindern.

Steuererklärung, Foto: mmemichi_flickr

Steuererklärung, Foto: mmemichi_flickr

Denn egal ob die Kinder schon aus dem Haus sind oder noch klein sind, besonders für erwachsene Kinder, die nicht mehr zuhause leben und einer Ausbildung – oder Studium – an einem anderen Ort nachgehen, ist diese neue Regelung ein großer Wurf. Sie brauchen damit dann nicht mehr rechnen, ob sie die Einkommensgrenze von 8.004 Euro übersteigen, weil diese nämlich wegfällt. So ist die Möglichkeit gegeben, dass sie – neben der Ausbildung – auch noch arbeiten gehen können. Besonders für Studenten, die kein oder wenig Bafög bekommen, ein wirklich erleichterndes Gesetz. Einzige Voraussetzung: sie dürfen nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Die anderen Voraussetzungen um Kindergeld zu erhalten, bleiben bestehen.

Außerdem gibt es einen weiteren Vorteil der Steuererleichterung bei normalen Arbeitnehmern. Hier steigt nämlich der Arbeitnehmerpauschbetrag auf 1000 Euro. Und diese kommt in Teilen schon 2011 zum Tragen. Denn dadurch, dass sich der Pauschalbetrag erhöht, erhöhen sich auch die Auszahlungen im Dezember anteilmäßig.

Und auch wer seinen Wohnraum an Angehörige günstig vermietet, kann diese nun leichter als Werbungskosten absetzen, auch Krankheitskosten – durch Nachweis eines ärztlichen Gutachtens – lassen sich besser und einfach absetzen. Und auch wer Kinder betreut, kann diese Kosten nun einheitlich als Sonderausgaben abrechnen lassen. Und so ist das neue Gesetz, was demnächst von Bundespräsident Wulff unterzeichnet werden soll, eine wirkliche Erleichterung, auch wenn das meist nur Familien mit Kindern zugute kommt. 

Die Ausbildung in Deutschland

4.Oktober 2011

In Deutschland gibt es im Vergleich zu anderen Ländern einen besonderen Weg der Ausbildung,  das Konzept nennt sich meist duale Ausbildung, sozusagen die Verbindung von Theorie in der Schule und Praxis im Betrieb.

Absolventen, Foto: michael panse_flickr

Absolventen, Foto: michael panse_flickr

In den anderen Ländern ist e nicht üblich, dass man neben der Arbeit auch noch in die Berufsschule geht. Sie bekommen somit nicht nur betriebliche und praktische Kompetenzen mit auf den Weg gebracht, sondern auch auch theoretische Aspekte in der Ausbildung. Markus Eickhoff, Leiter der Abteilung Ausbildungsberatung und Nachwuchssicherung der Handwerkskammer in Köln, sagt dazu: „”Deutschland geht da einen besonderen Weg”. So bekommen die Jugendlichen viel mehr Fachwissen, als wenn sie nur im Betrieb ihren Beruf lernen.

Dabei ist die Kombination von beidem – Schule und Praxis – nichts Neues. Denn schließlich hat man schon Mittelalter wandte man dieses Konzept für bestimmte Berufsgruppen in Gilden und Zünften an. Seit 1869 gilt die „Berufsschulpflicht“ für alle Arbeiter unter 18 Jahren. Derzeit absolvieren 1,6 Millionen Jugendliche die duale Berufsausbildung. Gerade deswegen weil die meisten erst 15 oder 16 Jahre alt sind, müssen sie an der Berufsschule teilnehmen.

Trotz der guten Kombination zwischen Betrieb und Schule, fanden im letzten Jahr 84.000 Jugendliche keinen passenden Ausbildungsbetrieb und blieben ohne Lehrstelle sitzen. Meist ist das Problem hausgemacht und liegt am nicht-passenden Abschluss, wenn man überhaupt einen hat. Denn mittlerweile sind die Qualifikationen für Berufe gestiegen. Mittlerweile muss ein Kraftfahrzeugmechaniker sich auch mit Elektronik zu tun haben, weil die technische Multifunktionalität auch gestiegen ist.

Meist aber haben viele Jugendliche keinen Schulabschluss gemacht, weil sie es in der Vergangenheit versäumt haben. Besonders oft sind das Jugendliche mit Migrationshintergrund, weil sie in der Schule oft schlechter abschneiden als ihre deutschen Mitschüler. Deswegen gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit seinen Schulabschluss nachzumachen oder aber sich weiter zu qualifizieren. Diese Möglichkeit bietet meist die Agentur für Arbeit an. 


Welche Abschlüsse kann ich an der Uni erzielen?

8.September 2011

Lernen für den Abschluss, Foto: f3tch_flickr

Die meisten Schüler die das Abitur erreicht haben wollen anschließend eine Universität oder Fachhochschule besuchen um dann zu studieren und auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Qualifikation vorweisen zu können. So werde die Unis immer beliebter und haben von Jahr zu Jahr mit größeren Bewerberzahlen zu kämpfen.

Außerdem ist seit einigen Jahren gerade was die Abschlüsse betrifft eine großer Unterschied zu merken. So kann man zwar in verschiedenen Städten das gleiche studieren, jedoch nicht immer unbedingt mit dem gleichen Abschluss.

So gibt es unter anderem das Diplom. Dies hat meistens eine Regelstudienzeit von 8-10 Semester und ist durch ein Grundstudium und ein Hauptstudium gestaffelt. Dabei ist für das Hauptstudium ein Vordiplom Bedingung. Wenn der Student diese Studienart erfolgreich beendet erhält ein Diplomzeugnis. Kennzeichnend für diese Art von Studium ist außerdem, dass es zwischendurch keinerlei Prüfungen gibt, sondern sich dies ausschließlich auf das Vordiplom und die Diplomarbeit konzentriert.

Eine weitere Variante ist das Magister Artium. Bei diesem ist es auch so, dass man ein Grund- und ein Hauptstudium unterscheidet. Dabei gibt es dieses jedoch nur an Universitäten und kann nur in geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fächern erworben werden. Kennzeichnend hierfür ist vor allem die freie Gestaltung des Stundenplans, da man an keinen vorgegeben gebunden ist und am Ende eine Magisterarbeit abgeben und diverse Prüfungen bestehen muss.

Die neuste Variante ist der Bachelor bzw. Master. So löst dieser nach und nach die veralteten Studiengänge Diplom und Magister ab, damit ein vereinheitlichtes System in Deutschland und der EU herrscht. Dies ermöglich Studenten einen leichteren Wechsel zwischen Universitäten ohne bereits absolvierte Prüfungen umsonst abgelegt zu haben. Nachteil der ganzen Sache ist, dass der Stoff ziemlich straff ist und man auch nicht viele Wahlmöglichkeiten bezüglich der Seminare hat, sodass es sehr an die Schulzeit erinnert.

Eine letzte Möglichkeit ist das Staatsexamen. Bei dem ist es so, dass am Ende ein Prüfungskommission vom Staat (und nicht von der Universität) gestellt wird. Dies hat mit der hohen Verantwortung zu tun die bei den absolvierten Studiengängen liegt, wie etwa bei Richtern, Lehrern oder Ärzten.

Wichtig bei der Bewerbung: Ehrlichkeit

5.September 2011

Laut einer aktuellen Studie,welche in Deutschland,Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde, schummeln mehr als ein Drittel der Bewerbern in ihrem Bewerbungsgespräch.

Besonders drastisch sei es in der Schweiz mit den Sprachkenntnissen. Da das Land oft für seine Dreisprachigkeit bekannt ist, geben viele Bewerber in ihrem Lebenslauf an, dass sie mindestens zwei Sprachen fließend beherrschen würden. Testen die Rekrutierenden diese Kenntnisse dann, fällt meist auf, dass hier die Realität von den Angaben in der Bewerbung deutlich abweicht.

“Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht! So lautet ein bekannter Spruch, welcher bis heute gilt. Deshalb gilt vor allem beim Bewerbungsgespräch die Regel “Ehrlich währt am längsten”. Sie sollten niemals übertreiben und schreiben, dass sie z.B. ein Team geleitet haben,wenn sie dies nie zuvor getan haben. Denn auch durch das Einholen von Referenzen bei der vorherigen Arbeitsstelle können Lügen schnell aufgedeckt werden.

Sollten sie angeben eine Fremdsprache fließend zu beherrschen, müssen sie auch darauf vorbereitet sein das Bewerbungsgespräch in dieser Sprache zu führen. Ihren Lebenslauf sollten sie auswendig können, um Kontrollfragen gewappnet zu sein.

Ein Tipp, was laut Personalberatern eine gute Lösung für den Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben darstellt, ist das zu Schreiben,was auch der ehemalige Arbeitgeber über einen erzählen würde. Außerdem sollten sie alle von ihnen beherrschten und ausgeführten Tätigkeiten genau beschreiben.

Die dualen Studiengänge

24.August 2011

In Deutschland wird das Modell der dualen Studiengänger immer populärer, sodass es auch immer Universitäten und Fachhochschulen gibt, diese Möglichkeit anbieten. Um jedoch für sich selbst persönlich den richtigen Studiengang zu wählen, sollte man sich vorerst in der Theorie ein wenig belesen und feststellen welcher vier Typen einem am ehesten zusagt.

Wenn man das Abitur absolviert hat, sollte man sich zwischen dem ausbildungsintegrierenden und dem praxisintegrierenden Studiengang entscheiden. Der berufsintegrierende und der berufsbegleitende Studiengang richtig sich eher an Menschen, die eine berufliche Weiterbildung anstreben.

Beim Ausbildungsintergrierendem dualen Studiengang wird das Studium mit einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf kombiniert. Dort geschieht es, dass die Studienphasen und die Berufsausbildung nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich miteinander verknüpft werden. Somit erhalten die Studenten nicht nur ihren Bachelor als Abschluss, sondern auch noch einen zweiten anerkannten Abschluss, nämlich den sie im Ausbildungsberuf erworben haben. Somit ist bei diesem Studiengang auch immer ein unterschriebener Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen Voraussetzung.

Beim Praxisintegrierenden dualen Studiengang handelt es sich um ein Studium, welches mit längeren Praxisphasen in Unternehmen oder einer beruflichen Teilzeittätigkeit gefüllt wird. Natürlich besteht auch hier zwischen der Praxis und dem Studium ein inhaltlicher Bezug. Um bei solch einem Studiengang immatrikuliert zu werden, bedarf es eines Arbeitsvertrages oder eines Praktikanten- oder Volontariatsvertrag mit einem Unternehmen.

Mit diesen Angeboten soll es Abiturienten ermöglich werden, trotz Studium eine praxisnahe Qualifikation zu erhalten. So ist immer wieder ein Kritikpunkt des normalen Studiums, dass man kaum praktisch in seinen späteren Beruf hineinschaut und somit nicht ausreichend vorbereitet wird. Gegen eine Ausbildung spricht jedoch für die meisten die Tatsache, dass der Beruf den man am Ende ausführen kann, einen recht geringen Stellenwert hat und man mit einer studierten Ausbildung um einiges mehr erreichen kann.